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Kompetenzwerkstatt „Intersektionalität und queere Bildung“

21. Oktober / 18:00 23. Oktober / 14:30

Intersektionale Bildungsarbeit? Na klar! Empfohlen u. a. in den gemeinsamen Qualitätsstandards besteht im bundesweiten Netzwerk queerer Bildungsprojekte Konsens darüber, dass queere Bildungsarbeit intersektionale Perspektiven und Mehrfachdiskriminierungen umfasst. Doch was bedeutet das konkret für die eigene Arbeit? In der praktischen Umsetzung eigener Bildungsangebote bestehen weiterhin Unsicherheiten: Wie handle ich eigentlich intersektional? Was macht eine Methode intersektional? Wie lässt sich unsere Bildungsarbeit insgesamt intersektionaler Gestalten? Welche Ebenen (z. B. Methoden, Zielgruppenerreichung, Teamstrukturen) unserer Arbeit berührt das Konzept und was muss sich ändern, um dem eigenen Anspruch intersektionaler Bildungsarbeit gerecht zu werden?

Um den Austausch dazu geht es in der mehrtägigen Kompetenzwerkstatt: Ausgehend von der Reflexion der eigenen Positionierung beschäftigen wir uns unter pädagogischer Anleitung und anhand eigener Fallbeispiele mit den Herausforderungen intersektionaler Bildungsarbeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für Intersektionalität/Mehrfachdiskriminierungen zu schärfen und die eigenen pädagogischen Ansätze weiterzuentwickeln. Aufbau und fachliche Konkretisierung der Fachfortbildung orientieren sich dabei an den Bedarfen der Teilnehmenden.

Die Veranstaltung ist ein Angebot des Modellprojekts „Bildungs_lücken schließen – Aufbau, Qualifizierung und Stärkung queerer Bildungsprojekte in strukturschwachen Regionen bundesweit“ und wird gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Referierende: Tuğba Tanyılmaz, Edwin Greve (i-PÄD – Kompetenzstelle intersektionale Pädagogik)

Zielgruppe

Die Fachfortbildung richtet sich an alle Menschen, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich in queeren Bildungsprojekten engagieren. Neben den Mitgliedern im Bundesverband sind auch alle anderen queeren Bildungsprojekte aus dem bundesweiten Netzwerk sowie neue lsbtiaq+ Bildungsinitiativen zur Veranstaltung eingeladen. Vorwissen zu Intersektionalität und Erfahrungen mit intersektionaler Bildungsarbeit sind erwünscht, jedoch nicht erforderlich.

Anmeldung

Eine verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung via Online-Anmeldeformular ist erforderlich (Anmeldeschluss: 29.09.2022).

Der Link zum Online-Anmeldeformular wurde über den Netzwerk-Verteiler verschickt. Falls ihr euch anmelden möchtet, wendet euch also am besten an eure Projektkoordination. Ihr seid noch nicht im Netzwerk aktiv und möchtet teilnehmen? Dann schreibt eine E-Mail mit ein paar Sätzen zu euch und eurer queeren Bildungsarbeit an modellprojekt@queere-bildung.de. Wir setzen uns dann mit euch in Verbindung.

Die Anmeldung von mehreren Personen aus demselben Projekt ist möglich. Wenn mehr Anmeldungen eingehen als Plätze verfügbar sind, wird es eine Warteliste geben.

€80 – €150 Teilnahmegebühr nach Selbsteinschätzung (Befreiung möglich)

Tim Julijan Holzner

0221 35656590

Jugendherberge Berlin Ostkreuz

Marktstr. 9-12
Berlin, 10317 Deutschland
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